Epilepsie – So kann CBD helfen

Cannabis wird bereits seit Jahrhunderten gegen epileptische Anfälle eingesetzt. Mittlerweile ist die Wirkung von Cannabis bei Epilepsie wissenschaftlich untersucht und nachgewiesen. Cannabis reduziert die Schübe und mildert die Anfälle. Dadurch verbessert sich gleichzeitig die Lebensqualität der Betroffenen.

Krankheitsbild von Epilepsie

Bei Epilepsie handelt es sich um eine Erkrankung, die mit einer Störung im Gehirn zusammenhängt. Durch diese Störungen werden Anfälle ausgelöst, die plötzlich auftreten. Die Auslöser für diese Anfälle sind noch nicht genügend erforscht, sodass man wenige Aussagen treffen kann. Bisher weiss man, dass Infektionen, Verletzungen, Schlaganfälle und Tumore Anfälle auslösen können. Weiterhin gehören zu den möglichen Auslösern Schlafmangel, Angst, Stress, Überanstrengung, Hormonschwankungen sowie Videospiele, Fernsehen und flackerndes Licht.

Rund 50 Millionen Menschen sind weltweit von Epilepsie betroffen. Darunter befinden sich etwa 500.000 Kinder, die an dieser Krankheit leiden. Die bisher zur Verfügung stehenden Medikamente verursachen teils schwere Nebenwirkungen. Zu diesen gehören unter anderem Hyperaktivität, innere Unruhe, Haarausfall, Akne und Leberschädigungen.

Eine Alternative zu diesen Medikamenten wären verschreibungspflichtige Cannabis-Produkte. Diese muss der behandelnde Arzt auf Rezept ausstellen. Hilfreich ist aber auch das reine CBD Öl, welches kein THC enthält oder nur einen THC-Anteil von unter 1 Prozent hat.

CBD zur Behandlung von Epilepsie

In Cannabis sind unter anderem die beiden Cannabidione CBD und THC enthalten, deren Wirkungsbereiche teils unterschiedlich und teils gleich sind. In wissenschaftlichen Untersuchungen konnte festgestellt werden, dass beide Cannabidione gut bei Epilepsie eingesetzt werden können.

Einige Forscher und Ärzte sind jedoch der Ansicht, dass CBD nur dann erfolgreich bei Epilepsie wirkt, wenn es mit THC kombiniert verabreicht wird. Andere haben die Überzeugung, dass CBD auch ohne THC ausreichend ist, um Epilepsie erfolgreich zu behandeln. Wenn man in Internetforen stöbert, findet man viele Erfahrungsberichte. Dabei wird deutlich, dass es individuell unterschiedlich ist, ob das reine CBD hilft oder CBD mit THC Erfolg bringt.

Wie in Studien erkannt wurde, können sich die Anfälle häufen, wenn CBD mit einem zu hohen THC-Anteil eingenommen wurde. Deshalb ist es zu empfehlen, zunächst das reine CBD ohne THC anzuwenden und eventuell später auszuprobieren, ob CBD mit einem niedrigen Anteil an THC wirksamer ist. Die frei verkäuflichen CBD Produkte enthalten kein THC oder der THC-Gehalt liegt unter 1 Prozent. CBD hat keinen psychoaktiven und bewusstseinsverändernden Effekt!

Wirkung von CBD bei Epilepsie

Medizinisches Cannabis kann auf Rezept erhalten werden. Frei verkäuflich sind dagegen CBD Produkte, bei denen der THC-Anteil unter 1 Prozent liegt.

Die epileptischen Anfälle werden durch Cannabis deutlich reduziert – wie die Wissenschaft herausfand. Der Grund dafür ist der antikonvulsive Effekt von Cannabis. Über die genaue Wirkung und Funktion von Cannabis im Körper müssen noch weitere wissenschaftliche Untersuchungen erfolgen.

Durch Studien konnte jedoch bereits belegt werden, dass CBD auf die CB 1- Rezeptoren stimulierend wirkt. Weiterhin konnte durch Untersuchungen festgestellt werden, dass CBD auch einen Einfluss auf die CB 2 – Rezeptoren nimmt. Aufgrund dieser Erkenntnisse wird vermutet, dass damit die Reduzierung der Anfälle durch CBD erklärt werden kann.

Rund dreissig Prozent der Epileptiker können die herkömmlichen Medikamente nicht vertragen. Für sie stellt CBD eine gute Alternative dar, denn Cannabidiol hat keine Nebenwirkungen und ist allgemein gut verträglich.

Zurzeit ist es noch schwierig einen Arzt zu finden, der medizinischem Cannabis offen gegenüber steht und dies verschreibt. CBD Produkte mit einem THC-Anteil unter 1 Prozent sind frei verkäuflich. Somit können Epileptiker ausprobieren, ob ihnen CBD hilft. Empfehlenswert ist CBD Öl, da sich dieses individuell dosieren lässt.

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