CBD Nebenwirkungen und Wechselwirkungen

Cannabidiol wird in der Regel sehr gut vertragen und Nebenwirkungen treten eher selten auf. Dennoch reagieren empfindliche Menschen manchmal mit Nebenwirkungen, wobei sich die Reaktionen bei dieser Personengruppe nicht nur auf CBD beschränken. Bei sensitiven Menschen reicht oftmals eine sehr kleine Dosierung, um die Wirkung von natürlichen oder chemischen Mitteln zu spüren. Deshalb sollten empfindliche Menschen grundsätzlich lernen, auf die Signale ihres Körpers zu achten, der ihnen anzeigt, ob ein Mittel gut vertragen wird oder ob die Dosierung zu hoch ist. Zudem sind Wechselwirkungen durch CBD mit einigen Medikamenten bekannt.

CBD Öl sowie weitere CBD Produkte sind ohne Rezept im Handel zu bekommen. Das frei verkäufliche Cannabidiol hilft gegen zahlreiche Krankheiten und Beschwerden wie beispielsweise gegen Schlafstörungen, Nervosität, Ängste, Depressionen und Hautkrankheiten. Auch auf Autismus, Epilepsie, Multiple Sklerose und auf weitere Krankheiten nimmt CBD einen positiven Einfluss. Obwohl CBD Produkte frei erhältlich sind, sollte sich jeder Anwender über mögliche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen informieren.

Mögliche Nebenwirkungen von CBD

Mit Nebenwirkungen ist bei der Einnahme von CBD nur selten zu rechnen, denn Cannabidiol gilt als gut verträglich. Bei sensiblen Menschen können leichte Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Schwindel oder Durchfall auftreten. Die Nebenwirkungen von Cannabidiol verschwinden sofort nach Absetzen des Mittels.

Der Grund für diese Nebenwirkungen liegt meistens an der Dosierung. Empfindliche Personen benötigen oftmals eine wesentlich geringere Dosis im Vergleich zu anderen Menschen. Dies gilt nicht nur für CBD, sondern häufig auch für andere Mittel. Durchfall, Müdigkeit oder Schwindel lassen sich in der Regel verhindern, wenn mit einer sehr geringen Dosierung angefangen wird. Zudem ist es empfehlenswert, zu Beginn CBD abends einzunehmen.

Wie in einer Studie herausgefunden werden konnte, kann es durch CBD zur Reduzierung der schützenden Funktion der Plazenta kommen. Deshalb ist auf die Einnahme von Cannabidiol während der Schwangerschaft zu verzichten! Auch stillenden Müttern ist von CBD abzuraten.

CBD wirkt appetithemmend und ist deshalb für Menschen ungeeignet, die an einer Essstörung leiden oder aufgrund einer Erkrankung stark an Gewicht verloren haben. In diesen Fällen sollte mit dem behandelnden Arzt über das verschreibungspflichtige, medizinische Cannabis gesprochen werden. Dieses enthält neben CBD auch THC, welches gegenteilig zu CBD wirkt und den Appetit steigert.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich ebenfalls mit CBD beschäftigt. Im Forschungsbericht der WHO sind unter anderem diese Kernaussagen über Cannabidiol nachzulesen:

Ende 2017 veröffentlichte die WHO einen vorläufigen Bericht über CBD. Der Expertenausschuss der WHO weist in diesem Report unter anderem auf das nachweisliche medizinische Potenzial von CBD hin. Im Jahr 2018 wurde im neuen WHO-Bericht nochmals deutlich gemacht, dass Cannbidiol weder eine Abhängigkeit hervorrufen kann noch gefährlich ist. CBD ist ein gut verträgliches Mittel, das viele positive Wirkungen aufzeigt. Unter anderem lassen sich damit verschiedene Epilepsieformen gut therapieren.

Nebenwirkungen durch minderwertige CBD Produkte

Beim Kauf von CBD Öl oder anderen CBD Produkten sollte unbedingt auf höchste Qualität geachtet werden. Minderwertige CBD Produkte enthalten häufig Pestizide und andere gesundheitsschädliche Stoffe. Dadurch kann es zu Nebenwirkungen wie starkem Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und weiteren Magen-Darm-Beschwerden kommen.

Hochwertige CBD Produkte zeichnen sich durch Bio Qualität aus. Bei CBD Öl ist dies an der Farbe zu erkennen: Gutes CBD Öl weist eine helle, goldene Farbe auf. Minderwertiges CBD Öl ist dunkel und enthält oftmals chemische Zusatzstoffe.

Wechselwirkungen von CBD

Wie in Untersuchungen und Studien festgestellt wurde, kann es bei der Einnahme von CBD zu Wechselwirkungen mit verschiedenen Medikamenten kommen. Aus diesem Grund sollte stets Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden, wenn regelmässig Medikamente eingenommen werden müssen.

Der Abbau von Cannabidiol geschieht in der Leber, wo die Aktivität von zwei Enzymen gehemmt wird. Diese Enzyme sorgen für den Abbau einiger Medikamente. Es wird davon ausgegangen, dass durch die Einnahme von CBD der Medikamentenabbau verlangsamt wird. Somit kann es zu einer stärkeren Wirkung der Medikamente kommen. Ebenso ist eine Abnahme der Wirkung von Medikamenten durch die gleichzeitige Einnahme von Cannabidiol möglich. Deshalb ist Vorsicht geboten, wenn folgende Arzneimittel eingenommen werden:

Bei den genannten Medikamenten wird vermutet, dass CBD einen ungünstigen Einfluss auf sie nimmt und die Wirkung der Arzneimittel verstärkt oder abgeschwächt wird. Möchte man dennoch CBD einnehmen, sollte dies mit dem Arzt besprochen werden.

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