Wissenswertes – Was ist CBD

Über die vielseitigen Wirkungen von CBD informieren sich immer mehr Menschen und allmählich wird die Überzeugung, Cannabidiol sei psychoaktiv, als Mythos enttarnt. CBD kann keinen Rausch auslösen. Im Gegenteil wirkt sich Cannabidiol positiv auf viele Krankheiten und Beschwerden aus. Folgend werden Informationen über die Unterschiede zwischen CBD und CBDa und THC geboten. Zudem erklären wir, warum in Hanf kaum THC enthalten ist.

Unterschied CBD und CBDa

In der Hanfpflanze konnten bisher über 480 Wirkstoffe nachgewiesen werden (Stand: 2018). Die sogenannten Cannabinoide befinden sich ausschliesslich in Hanf und in keiner anderen Pflanze. Die Wirkungen der einzelnen Cannabinoide sind teilweise sehr unterschiedlich. Oft wird zum Beispiel CBD mit CBDa verglichen und zwar seitdem begonnen wurde, Hanfpflanzen zu entsaften: In der Cannabispflanze ist CBDa enthalten. Erst durch Erhitzen (Cannabis rauchen, verdampfen, kochen oder backen) wandelt sich CBDa in CBD um. Diesen Prozess nennt man Decarboxylierung.

CBDa ist somit die Vorstufe von CBD und wird als inaktiv angesehen. Allerdings wurde CBDa noch nicht ausreichend erforscht. Die bisher durchgeführten Studien konnten schon beweisen, dass CBDa entzündungshemmende Eigenschaften hat und wahrscheinlich wachstumshemmend auf Tumore einwirkt.

Der Grossteil der Wissenschaftler sieht jedoch in CBD einen wesentlich höheren Wirkungsbereich. Eine Studie aus dem Jahre 2006, die sich mit der Brustkrebsbekämpfung beschäftigte, bestärkt diese Ansicht. Im Kampf gegen Brustkrebs lag CBD ganz vorne und CBDa auf dem letzten Platz.

Wirkungsweise von CBD im Körper

Mit der Forschung über CBD wurde auch das sogenannte Endocannabinoid System im menschlichen Körper entdeckt. CBD interagiert mit diesem System: Bei der Einnahme von beispielsweise CBD Öl stimuliert das Cannabidiol die Rezeptoren dieses Systems. Dadurch kann CBD Einfluss auf die Rezeptoren nehmen. Zum Beispiel aktiviert Cannabidiol die Serotonin-Rezeptoren, wodurch das Schmerzempfinden reduziert wird und beruhigend auf Ängste und Stressgefühle eingewirkt wird. Die Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems befinden sich im gesamten Körper. Da CBD sehr komplex wirkt, nimmt es einen positiven Einfluss auf wichtige Funktionen des Organismus.

Warum ist der THC-Anteil in Hanf so niedrig?

Der Anteil an CBD ist in Cannabis sativa und in der Hanfsorte Cannabis indica sehr hoch, während sich in diesen Hanfpflanzen nur sehr wenig THC befindet. In anderen Sorte, beispielsweise in Sweet Afgani Delicious, ist der THC noch geringer, als in den oben genannten. Für die Herstellung hochwertiger CBD Produkte stehen mittlerweile zahlreiche Hanfsorten zur Verfügung, deren Anteil an CBD besonders hoch ist.

Unterschied CBD und THC

CBD sowie THC sind beides Cannabidiole, die jedoch eine sehr unterschiedliche Wirkung aufweisen. Während THC den Appetit anregt, wirkt CBD appetithemmend. THC hat eine psychoaktive Wirkung und kann Ängste auslösen. CBD dagegen hat keinen psychoaktiven Effekt und wirkt sich beruhigend bei Angstzuständen oder Stress aus. Zudem unterdrückt CBD die berauschende Wirkung von THC.

Beide Cannabidiole werden erfolgreich bei verschiedenen Krankheiten und Beschwerden eingesetzt. Das medizinische Cannabis enthält sowohl CBD als auch THC, ist aber nur auf Rezept erhältlich. Dies wird unter anderem bei Krebspatienten eingesetzt, um während einer Chemotherapie die Übelkeit zu lindern und den Appetit anzuregen. Ausserdem kann das Immunsystem gestärkt werden und die entzündungshemmende Eigenschaft des CBDs wirkt sich positiv auf die Schleimhäute aus.

CBD Produkte sind frei verkäuflich und enthalten maximal  1 % THC. CBD wird ebenfalls in der Medizin angewendet und hat sich bereits aufgrund der schmerzlindernden Wirkung in der Schmerztherapie bewährt. Die positiven Einflüsse auf Krankheiten wie chronisch entzündliche Erkrankungen, Epilepsie oder Depressionen sind durch Studien belegt worden.

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